
Sehenswürdigkeiten im Naturpark
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Storchenstation Elbrinxen- Auf Karte zeigen
Besuchen Sie das idyllisch gelegene, ca. 2500 m2 große Storchengelände entlang der Wörmke in Elbrinxen. Die Weißstorch-Paare und ihre Jungen lassen sich auf ihren Nestern sowie bei Ihrem Flug ausgiebig beobachten.Das Storchengelände ist zugleich auch Etappe des Vogel-Lehrpfades, dem Sie bei einer beschaulichen Wanderung folgen können.
Quelle: www.storchenverein-elbrinxen.de -
Tanzlinde Bexten- Auf Karte zeigen
Die Tanzlinde bei Bexten ist etwas 500 Jahre alt und hat eine Höhe von 25 Metern. Der Stammumfang beträgt etwa 7 Meter. Tanzlinden wurden früher in ganz Deutschland bei traditionellen Tanzveranstaltungen aufgesucht. Ein in den Baum hineingebautes Podest diente als hierbei Tanzboden. Die gebogene Form der unteren Äste deutet auch heute noch auf die alte Funktion des Baumveterans hin.

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Teutonia Klippen- Auf Karte zeigen
Auf dem Osthang des Eggegebirges, in der Nähe der Ortschaft Borlinghausen, liegt ein Buchenwald-Komplex auf schroffen Sandsteinfelsen und Blockschutt. Die ca. 15 m hohe, steil abfallende Felswand der Teutonia-Klippen bietet lohnende Ausblicke – sowohl in den Landschaftsraum des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge als auch in den Abgrund auf die beeindruckenden Felsformationen und die herabgestürzten, massigen Gesteinsbrocken. Das Gelände liegt im Bereich einer aufgegebenen Eisenerzgrube. An den ehemaligen Abbaustellen finden sich noch heute eingestürzte Stollen, Gruben, Halden und Pingen als Zeugen der Eisenindustrie. Durch den Aufkauf des Waldes durch die Teutonia Gesellschaft erhielt das heute naturnahe und urwüchsige Gebiet rund um den Klippenbereich den Namen Teutonia Klippen. Viele Quellaustritte - umgeben von üppiger Krautvegetation wie Farnen, Schachtelhalmen und Sauergräsern - sowie eine vielfältige Vegetation bilden eine bemerkenswerte Landschaft.

PDFs:
Flyer_Eisenbahn.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:- A2 (Lichtenau: Willebadessener Straße) (5 km)
- A1 (Willebadessen: Borlinghausen) (4 km)
- A4 (Willebadessen: Borlinghausen) (7 km)
- A2 (Willebadessen: Hallenbad Willebadessen, Sportplatz Willebadessen, Alte Eisenbahn Willebadessen, Sendeturm Willebadessen) (5 km)
- W (Willbadessen: Alte Eisenbahn Willebadessen // Lichtenau: Kleinenberger Hütte) Wilderer-Wanderweg (23 km)
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Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof- Auf Karte zeigen
Der Rolfsche Hof in Detmold - Berlebeck ist eine Umweltbildungseinrichtung des NABU Lippe mit Angeboten für Schulen und Kindergärten, in der Lehrkräfte- und Erwachsenenfortbildung und zur kind- und naturgerechten Freizeigestaltung. Der Hof liegt in landschaftlich reizvoller Lage inmitten des Naturparks Teutoburger Wald - Eggegebirge. Er ist eingebettet in ein 19 ha großes Mosaik aus Wiesen, Weiden, Hecken und Wäldern und lädt dazu ein, die typische lippische Landschaft besser kennenzulernen. Ziel der Einrichtung ist es Interesse an der Natur zu wecken und Verständnis für ökologische Zusammenhänge und die Schutzwürdigkeit der Landschaft als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen zu vermitteln. www.rolfscher-hof.de

Wanderwege zu diesem Punkt:
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Umweltzentrum Heerser Mühle- Auf Karte zeigen
Natur erleben und erfahren: das ist das Motto des Umweltzentrums Heerser Mühle in Bad Salzuflen. Seit 1987 engagiert sich das Umweltzentrum am historischen Standort der Heerser Mühle im Bereich der Umweltbildung und des Naturschutzes. Fast 40.000 Menschen besuchen die Einrichtung jährlich. Seit 1990 ist der Verein "Umweltzentrum Heerser Mühle e.V." Träger des Umweltzentrums. Das Umweltzentrum Heerser Mühle ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Viele Themengärten und eine ganze Reihe von praxisnahen Anschauungsobjekten auf dem 37 ha großen Gelände der gemeinnützig anerkannten Einrichtung geben wertvolle Anregungen und Ideen. Dazu gehören z.B. der Apothekergarten, Färbergarten und Weidendom, das Bienenhaus, der Steingarten und ein großes naturnahes Spielgelände. www.heerser-muehle.de

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Urdorf Museum Bellersen- Auf Karte zeigen
Im Haus Meinolfusstr. 28 in Bellersen ist das Urdorf-Museum untergebracht. Die Urdorf-Ausstellung setzt die Welt der Germanen vor 2000 Jahren in Gegensatz zu den Umwelt- und sozialen Problemen der Gegenwart. Außerdem beherbergt das alte Fachwerkhaus das Dorfmuseum sowie eine Obst-Destillation. www.bellersen.de
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Velmerstot- Auf Karte zeigen
Der Preußische Velmerstot ist mit 468 m Höhe über NN die höchste Erhebung des Eggegebirges; der benachbarte Lippische Velmerstot ist mit 441 m sein kleinerer Bruder. Der Velmerstot besitzt also zwei Gipfel. Beide Kuppen waren in der Vergangenheit Grenzgebiet; so erklären sich die Namen Preußischer Velmerstot und Lippischer Velmerstot. Ganz in der Nähe der Gipfel liegt das Silberbachtal. Hier gehen Eggegebirge und Teutoburger Wald ineinander über. Im Jahr 2003 wurde auf dem Preußischen Velmerstot der Eggeturm gebaut – ein 17 m hoher Aussichtsturm. Vom Turm hat man einen faszinierenden Panoramablick über Egge, Teutoburger Wald und Weserbergland bis hin zum Sauerland. Da beide Gipfel Jahrhunderte lang beweidet wurden, entstanden hier weite Bergheideflächen. Neben Heidelbeeren und Besenheide haben auch einige Birken und Kiefern die zerklüfteten Sandsteinfelsen besiedelt. Der Preußische Velmerstot war bis 1994 militärisches Sperrgebiet. Heute stehen beide Gipfel unter Naturschutz. Der Name Velmerstot setzt sich zusammen aus Velmer und Stot. Urkundlich hieß im 11. Jahrhundert der in dem westlichen Längstal gelegene Ort Druheim, später Droheim, und gehörte zum Kloster Hardehausen. Die Felder zu “Drohme", “Feld to Drome", bzw. “Veld to Drome" werden urkundlich mehrfach bezeugt. Der Name ging im Mittelalter auf die Siedlung Feldrom - Veldrom als Ortsbezeichnung über. Der vorgelagerte Eggeberg war der Feldrom-stot (Stot = Steilabhang). Velmerstot = der Veldromer Stoß. Aus dieser Zusammenziehung Veldroms - stot entstand die Bezeichnung Velmerstot. Über die beiden Gipfel verläuft der KlimaErlebnisWeg "Velmerstot".

PDFs:
Romantisches_Silberbachtal.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:- A3 (Horn: Kirche) (6 km)
- A2 (Horn: Silberbachtal, Silbermühle) (5.5 km)
- K2 (Schlangen: Parkplatz Bauernkamp) KlimaErlebnisRoute Rund um den Velmerstot (17 km)
Ausgangspunkte für Ihren Besuch: -
Vogel- und Blumenpark- Auf Karte zeigen
Am Fuße des Hermannsdenkmals befindet sich der Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen. In einer gepflegten Parkanlage werden hier über 1000 Vögel und Säugetiere in 300 Arten aus aller Welt in großen Volieren und Freigehegen gezeigt. Vom größten Vogel, dem Helmkasuar, bis zum kleinsten Huhn der Welt – mit Küken in der Größe einer Hummel – ist alles vertreten. Zu sehen sind unter anderem Pelikane, Störche, Kraniche, Pfauen und seltene Hornvögel. Angeboten werden Führungen, Fütterungen, Zooschulführungen, Kinderführungen etc. Auf dem Gelände befinden sich ein großer Abenteuerspielplatz, ein Streichelzoo und zwei gemütliche Kaffeeterrassen. Der Vogelpark ist von März bis November täglich für Besucher geöffnet. Der Naturparkbus bringt Sie vom Bahnhof Detmold aua zum Vogelpark. www.vogelpark-heiligenkirchen.de

Wanderwege zu diesem Punkt:- A2 (Detmold: Hangstein) (3 km)
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Vogeltaufe- Auf Karte zeigen
Bei der Vogeltaufe handelt es sich um eine durch landwirtschaftliche Nutzung der Bergkuppe entstandene Heidefläche. Bis in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts fanden sich hier die terrassenartig angelegten Feldgärten der Bürger aus Holzhausen-Externsteine. Der merkwürdige Flurname rührt von der folgenden Legende her: Nach einer schriftlichen Überlieferung wollte der Abt Athanasius einst heidnische sächsische Edelleute an der Stembergquelle taufen. Um dies mit entsprechendem Gesang zu begleiten, sollten Mönche aus Paderborn anreisen. Noch vor der Feier erschien jedoch einer der Sänger staub- und blutbefleckt und berichtete, dass sie in Kohlstädt (ca. 6 km Luftlinie vom Stemberg entfernt), von Sachsen überfallen und auseinander gejagt worden seien. Man riet dem Abt, die Taufe zu verschieben, was dieser jedoch ablehnte. Als dann einer der ehemaligen Waffengefährten Widukinds, Abbio von Thiotmalli, bei der Taufe allen heidnischen Göttern abschwor, rauschte es in der Luft. Hunderte von kleinen braunen Vögeln ließen sich nämlich an der Quelle nieder und ließen einen Lobgesang hören, wie ihn vorher und nachher kein menschliches Ohr mehr vernommen hat. Seit dieser Zeit soll der Ort “Vogeltaufe" heißen.

Wanderwege zu diesem Punkt:
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Vulkan Desenberg- Auf Karte zeigen
Ein Vulkankegel ragt nordöstlich von Warburg 150 m hoch aus der Warburger Bördelandschaft. Auf seinem Gipfel steht eine Burgruine – die Desenburg. Der Kegel ist der Überrest eines ehemaligen Vulkanschlotes, durch den sich das Magma den Weg nach oben gesucht hat. Die Desenburg wird erstmals im Jahre 1070 als Besitz des Grafen Otto von Northeim erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Familie von Spiegel im Besitz der Burg, die um 1600 aufgegeben und daraufhin als Steinbruch für die Dörfer der Umgebung genutzt wurde. Von der Burg stehen heute nur noch der restaurierte Burgfried und Mauerreste die bis in das 12. Jahrhundert reichen. Die Vorburg wurde im 13. Jahrhundert ausgebaut und diente den Burgherren als Wirtschaftshof. Seit dem frühen 19. Jahrhundert ist die Burgruine ein beliebtes Ausflugsziel. Von ihr aus hat man eine herrliche Fernsicht über die Warburger Börde und das Brakeler Bergland im Norden, auf den Solling im Nordosten, das Hessische Bergland im Süden und das Eggegebirge im Westen. Der Desenberg mit seinen Silikat-Magerrasen und Schlehengebüschen steht unter Naturschutz.

PDFs:
Erlebnisgebiet_Desenberg.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:- E 1 Erlesene Natur Tourentipp: Aufforderung zum Tanz auf dem Vulkan (2 km)
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Vulkan Sandebeck- Auf Karte zeigen
Der Vulkan von Sandebeck ist zwischen 7 und 14 Millionen Jahre alt und streng genommen ein Vulkanembryo (Vulkanit) - ein in der Erdkruste stecken gebliebener Lavagang. Es entstand also keinen typischer Vulkankegel. Der Vulkanit ist nur 10 m breit, aber immerhin 300 m tief. Sein Kern besteht aus hellem, blaugrauen Basalt. Entdeckt wurde der Basaltgang des Sandebecker Vulkanembryos erst 1834. Die königlich-preußische Regierung erschloss das Vorkommen mit einem Steinbruch, denn Basalt ist als Straßenschotter gut geeignet und wird auch beim Bau von Gleisanlagen für die Schotterung verwendet. Der gewonnene Basalt wurde mit Fuhrwerken nach Paderborn zum Straßenbau geschafft. Rentabel war dieses Geschäft nicht, der Transport der Steine über die steilen Wege der Egge und die weite Entfernung war zu kostspielig. So kam der Betrieb schon nach kurzer Zeit wieder zum Erliegen. Seit 1974 steht der Basaltbruch unter Naturschutz. Den vulkanischen Erscheinungen, die sich an verschiedenen Stellen im Naturpark finden lassen, verdanken auch die berühmten Mineralbrunnen und Quellen der Region ihre Existenz. Der Sandebecker Vulkanit ist der nördlichste und wahrscheinlich auch kleinste Vulkan Deutschlands.

PDFs:
Flyer_Vulkan.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:
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Wald und Forstmuseum Heidelbeck- Auf Karte zeigen
1992 wurde das Museum in gemeinsamer Trägerschaft von Kalletal und dem Landesverband Lippe eingerichtet. Das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck stellt die Ökologie des Waldes und die Forstgeschichte der Region dar. Hierzu werden adäquate Schausammlungen zur heimischen Tierwelt, zur Entwicklungsgeschichte der Jagdwaffen und zu forstwirtschaftlichen Aspekten präsentiert. Außerdem ist die Ausstellung über Gewässer und historisches Fischereiwesen in Lippe zu sehen, die besonders die Errungenschaften des Begründers der künstlichen Fischzucht, Stephan-Ludwig-Jacobi (1711-1784), würdigt.

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Walderlebnispfad Meerhof- Auf Karte zeigen
Der Walderlebnispfad in Marsberg-Meerhof gibt einen exzellenten Einblick in das Thema „Wald“. Um die ökologischen Zusammenhänge darzustellen, wurde 2001 ein 3,5 km langer Rundweg als Walderlebnispfad angelegt. Das Forsthaus Marsberg-Meerhof ist Ausgangspunkt dieses Weges mit seinen mehr als 20 Stationen. Thematisch geht es um die unterschiedlichen Lebensräume innerhalb des Ökosystems Wald. Brücken führen über Feuchtbiotope und mehrere Aussichtskanzeln bieten eine ungewöhnliche Perspektive auf den Wald. Auch der Blick in das Innere eines Baumes ist möglich. Der Besucher kann gezielt sehend, hörend und tastend den Wald erleben. Entlang des Weges zeigen verschiedene Arbeiten von Künstlern, wie der „Skulpturenbaum“ deren persönliche Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Wald.

Wanderwege zu diesem Punkt:- A14 (Marsberg - Meerhof: Nonnenbusch, Waldsiedlung) (5 km)
- A12 (Marsberg - Meerhof: Waldsiedlung) (8 km)
Ausgangspunkte für Ihren Besuch:- Waldsiedlung
Naturerlebnis Wald
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Waldinformationszentrum Hammerhof- Auf Karte zeigen
Der Hammerhof, ein aus dem Jahre 1603 stammender und bis zur Säkularisierung zum Kloster Hardehausen gehörender Eisenhammer, stellt seit Oktober 2004 eine neue Umweltbildungseinrichtung des Landesbetriebes Wald und Holz NRW unter Leitung Regionalforstamtes Hochstift dar. Der Hammerhof bildet das „Tor zur Südegge“ im 4 km langen, idyllischen Tal zwischen Scherfede und Hardehausen. Zum Hammerhof gehört das Wisentgehege und der nahe Naturerlebnispfad Wald in Marsberg-Meerhof. Im Informationszentrum werden Seminare, Vorträge, Führungen und Ausstellungen zu den Themenbereichen Wald, Holz und Natur sowie zur heimischen Kulturgeschichte veranstaltet. Die Umweltbildungseinrichtung bietet Schulklassen, Touristen und Fachbesucher aus Nah- und Fern finden im Hammerhof und im Walderlebnisgebiet eine Reihe umweltpädagogischer Angebote. Zu dem Angebot gehören Seminare, Vorträge, Führungen und Ausstellungen. www.wald-und-holz.nrw.de

Wanderwege zu diesem Punkt:- K4 (Warburg: Kloster Hardehausen) KlimaErlebnisRoute Hardehausen (16 km)
Ausgangspunkte für Ihren Besuch:- Kloster Hardehausen
Von Klöstern und Naturschutzgebieten - Parkplatz am Hammerhof
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Wallburg "Karlsschanze"- Auf Karte zeigen
Die Wallanlage Karlsschanze nordöstlich von Borlinghausen ist eine der größten und schönsten vorgeschichtlichen Burgen Westfalens. Sie besteht aus einem insgesamt drei Kilometer langen System mehrerer Wälle. Die Kernanlage selbst weist eine Größe von acht Hektar auf. Der bis zu vier Meter hohe Hauptwall war ursprünglich von einer ebenso hohen Mauer aus Sandstein gekrönt. Von der Bebauung konnten nur wenige Fundamente nachgewiesen werden. Die Wälle und auch die Senke über der ehemaligen Burgquelle sind heute noch zu erkennen. Die Anlage stammt wahrscheinlich aus der sächsisch-karolingischen Zeit. Ihren heutigen Namen Karlsschanze erhielt sie erst im 17. Jahrhundert unter der wohl fälschlichen Annahme, dass Karl der Große die Burg baute, um sich gegen die Sachsen zu verschanzen. Vorher führte sie den Namen Behmburg. Die Anlage diente sehr wahrscheinlich – wie ähnliche Anlagen auch - in unruhigen Zeiten als Fluchtburg für die umliegende Bevölkerung, die durch Gräben, Stein- und Erdwälle geschützt war. Die strategisch günstige Lage am Schnittpunkt des alten Eggeweges und der Passstraße von Kleinenberg nach Willebadessen lässt auch in späterer Zeit eine Kontrollfunktion vermuten.

PDFs:
Flyer_Willebadessen.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:- A2 (Willebadessen: Hallenbad Willebadessen, Sportplatz Willebadessen, Alte Eisenbahn Willebadessen, Sendeturm Willebadessen) (5 km)
- A2 (Lichtenau: Willebadessener Straße) (5 km)
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Wallfahrtskirche Kleinenberg- Auf Karte zeigen
Kleinenberg mit seiner Wallfahrstkirche ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte in Westfalen.
Im Mittalalter soll ein Marienbild dreimal über einer Eiche geschwebt haben. An dieser Stelle wurde später Wallfahrtskapellen errichtet; die jetzige barocke Wallfahrtskirche "Auxiliatrix de monte modico - Helferin vom Kleinen Berge" (erbaut 1742 – 1758) bildet zusammen mit einer barocken Kreuzwegallee und der Marienquelle ein ausgedehnten Wallfahrtsgelände.
Die Hauptwallfahrtsfeste finden am 2. Juli (Mariä Heimsuchung) und dem darauffolgenden Wochenende, sowie am 8. September (Mariä Geburt) und dem darauffolgenden Wochenende statt.

Wanderwege zu diesem Punkt:- W (Willbadessen: Alte Eisenbahn Willebadessen // Lichtenau: Kleinenberger Hütte) Wilderer-Wanderweg (23 km)
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Wasserbüffelwiese am Heggehof- Auf Karte zeigen
Ein etwas ungewöhnlicher Anblick bietet die afrikanisch anmutende Wasserbüffelwiese nahe Asseln. Die Haltung der friedfertigen Wasserbüffel ist in der Klimazone Mitteleuropas unproblematisch. Im Sommer brauchen die Tiere eine Wasserstelle zum Suhlen und etwas Schatten gegen die Mittagshitze. Sie sind unkompliziert und sie fressen fast alles was das herkömmliche Hausrind stehen lässt. Es wird jedoch in der wirtschaftlichen Haltung mit Heu, Futterstroh und Silage beigefüttert. Die Tiere werden nach Bioland-Richtlinien gehalten und vermarktet. www.heggehof.de

Wanderwege zu diesem Punkt:
Ausgangspunkte für Ihren Besuch:- Asseln
Zwischen der Singermühle und Hakenberg
- Asseln
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Weringer Pohl- Auf Karte zeigen
Beim Weringer Pohl (und auch bei der nahegelegenen Großen Brichkuhle) handelt es sich um eine Doline. Dolinen (oder Erdfälle) entstehen durch unterirdische Auswaschung oder Auflösung von Kalkgestein. So entstehen im Laufe von Jahrtausenden Höhlen oder Klüfte, die dann einstürzen. Nassdolinen wie der Weringer Pohl werden von einer wasserundurchlässigen Lehm- oder Tonschicht ausgekleidet, so dass Regenwasser nicht versickern kann und im Lauf der Zeit ein kleines Gewässer entsteht. Der Weringer Pohl liegt nur etwa 300 m vom Parkplatz entfernt an der rechten Wegseite. Er besitzt einen oberen Durchmesser von 30 m und ist ca. 5 m tief. Die Doline ist als Naturdenkmal geschützt. Die Bezeichnung “Weringer Pohl" erinnert an die wüst gefallene Siedlung Weringhusen.

PDFs:
Flyer_Neuenbeken.pdf
Wanderwege zu diesem Punkt:- A3 (Bad Lippspringe: Hindahls Kreuz) (5 km)
- A2 (Bad Lippspringe: Hindahls Kreuz) (3 km)
- A4 (Bad Lippspringe: Hindahls Kreuz) (7 km)
Ausgangspunkte für Ihren Besuch:- Hindahls Kreuz
Große Brichkuhle und Weringer Pohl
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Weser-Freizeitzentrum Varenholz- Auf Karte zeigen
Das Weserfreizeitzentrum Varenholz befindet sich im äußersten Norden des Naturparks. Nicht nur an sonnigen Wochenenden ist das Freizeitzentrum im Wesertal ein attraktiver Anziehungspunkt. Hier findet man annähernd alles, was man zur Entspannung und Freizeitgestaltung benötigt. Im Mittelpunkt steht der Badesee mit Sandstrand und einer kleinen Badeinsel. Der See ist schon mehrfach wegen seiner guten Wasserqualität ausgezeichnet worden. Besucher können sich mit Wasserski, Surfen und Minigolf die Zeit vertreiben. Für die kleinen Gäste gibt es Kinderspielplätze. Innerhalb der Anlage befindet sich ein idyllisch angelegter Campingplatz.
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Wesertal- Auf Karte zeigen
Im Osten wird der Naturpark durch den Fluß Weser und das Wesertal begrenzt. Die malerisch anmutende Auenlandschaft erstreckt sich auf einer Länge von fast 200 km durch drei Bundesländer und ist mit zahlreichen interessanten Städten und geschichtlich wichtigen Orten bestückt. Höxter, die alte Hansestadt, wo seit hunderten von Jahren die bedeutende West-Ost-Verbindung Hellweg die Weser überquert, Beverungen, jahrhundertelang einzige Hafenstadt der Region oder auch Holzminden, die „Stadt der Düfte und Aromen“ – einzelne Beispiele für eine Vielfalt die jedem etwas bietet. Auch für die Natur ist das Wesertal von großer Bedeutung. Die offenen Wiesenlandschaften entlang des Flusses bieten zahlreichen Tier und Pflanzenarten Schutz- und Lebensraum, die auf lichtexponierte amphibische Lebensräume angewiesen sind. Uferhochstaudenfluren, Fließgewässerröhrichte und Schlammuferfluren der Spülsäume finden sich entlang der Weser. Vogelfreunde kommen im Wesertal ebenfalls auf ihre Kosten. Insbesondere die zahlreichen Kiesseen bieten für viele Wasservögel geeignete Ersatzlebensräume. Unvergessliche Eindrücke bescheren die vielen Panoramaaussichten von den umliegenden Bergen des Weserberglandes. Anmutig fällt der Blick auf steile Prallhänge und sanfte Gleithänge der Mäander. Ein besonders schönes Beispiel für die formende Kraft des Wassers bietet der große Weserbogen bei Lüchtringen.

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