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Sehenswürdigkeiten im Naturpark

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Wegepunkte (174):
  • Burglinde Blomberg
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    Direkt an der Burg- bzw. Stadtmauer Blombergs steht diese alte Burglinde. Sehenswert sind auch die Burg selbst und die historische Altstadt Blombergs. Burg Blomberg, heute ein edles Hotel, war einst Residenz der lippischen Grafen; in der Gruft der Klosterkirche im Seligen Winkel wurden bis ins 18. Jahrhundert die Mitglieder der Herrscherfamilie begraben.



  • Dichterort Bökendorf
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    Im kleinen Fachwerkdorf Brakel-Bökendorf widmet man sich ganz der Literatur und dem Theater. Die Freilichtbühne Bökendorf zeigt seit über 50 Jahren Stücke für Kinder und Erwachsene. Der 1771 erbaute Bökerhof war im 19. Jahrhundert Treffpunkt des Bökendorfer Kreises, eines Literaturzirkels der Romantik, zu deren Mitgliedern Annette von Droste-Hülshoff, die Brüder Grimm und Clemens von Brentano gehörten. So war der Bökerhof langjähriges Zentrum persönlich-literarischer Beziehungen und kultureller Mittelpunkt der Region. Er ist heute Literaturmuseum und Haus der kulturellen Begegnung, in dem Konzerte, Lesungen, Vorträge und Seminare stattfinden. Seit einigen Jahren werden die sehenswerten Gartenanlagen des Bökerhofes nach historischem Vorbild restauriert und gepflegt. Der 400 Meter lange Laubengang aus Hainbuchen stammt noch aus den Zeiten Droste-Hülshoffs - er ist das herausragende gartenkünstlerische Element der Parkanlage.

  • Diemeltal
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    Die Talhänge der unteren und mittleren Diemel werden von außergewöhnlich gut erhaltenen Wacholderheiden und Magerrasen bedeckt.
    Diese Relikte der traditionellen Kulturlandschaft sind Zentren des Artenreichtums.

    Die Wacholderheiden, Kalkmagerrasen, Kalkscherbenacker, wärmeliebende Säume und Gebüsche sowie dieOrchideenbuchenwäldern stellen einen der nördlichsten Vorposten in den Mittelgebirgen Deutschlands dar. Mit einer Fläche von ca. 220 ha im Bereich des unteren und mittleren Diemeltals bzw. 750 ha im gesamten Diemeltal liegen die Kalkmagerrasen und Wacholderheiden hier in einer Größe vor, wie sie ansonsten erst wieder viel weiter südlich anzutreffen ist.

    Zahlreiche seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind hier in einzigartiger Kombination anzutreffen. Ursache hierfür ist, dass sich im Bereich des Diemeltales die Grenzen zweier biogeografischer Regionen überlappen. Aufgrund der artenreichen Schmetterlingsfauna wurde dem Diemeltal das EU-Zertifikat "Primary Butterfly Area (PBA)" verliehen. Jedes EU-Mitgliedsland darf maximal 10 solcher Gebiete melden.
    In Deutschland gehört das Diemeltal somit zu den wichtigsten Gebieten für den Schmetterlingsschutz.



  • Donoper Teich
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    Seit 1641 wird der Hasselbach angestaut und bildet im Hiddeser Wald den Donoper Teich. Dieser wurde lange Zeit als Fischteich genutzt. Die Forellen aus dem Donoper Teich hatten einen hervorragenden Ruf und erlangten sogar diplomatische Bedeutung: Bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden (1648) wurden sie den Delegierten aus Osnabrück und Münster zur Stärkung serviert. Der Name des Gewässers geht auf die Adelsfamilie von Donop zurück, deren Ahnenreihe sich bis ins 14. Jh. zurückverfolgen lässt. Die Familienmitglieder waren Rittergutsbesitzer und standen im Dienst der Lippischen Grafen. Im heutigen Naturschutzgebiet „Donoper Teich und Hiddeser Bent“, einem alten Hudewaldbereich, finden sich ökologisch wertvolle Biotope wie Quellen, sumpfige Heidebezirke und Wacholderbestände. Es handelt sich um ein landesweit bedeutsames Gebiet mit dem Hangmoor Hiddeser Bent, nährstoffarmen Gewässern sowie dem Hasselbachtal das einen Lebensraum für zahlreiche spezialisierte und bedrohte Tier- und Pflanzengemeinschaften bietet.




    PDFs:
    Flyer_Donoper_Teich_neu.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Dreiflusspunkt
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    Hier am Dreiflusspunkt steht der 2009 errichtete "Dreiflußstein", der auf die hydrogeografische Besonderheit dieses Ortes hinweist. An dieser Stelle hat ein Regentropfen die prinzipielle Möglichkeit zur Weser, zur Ems oder zum Rhein zu fließen. Daher wird dieser Bereich als Dreiflusspunkt bezeichnet. Die drei Fluss-Einzugsgebiete treffen an dieser Stelle aufeinander. Der Stein ist darüber hinaus als Symbol für den Weg Europas zu guten und intakten Gewässern.



  • Egge-Museum
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    Das Egge-Museumist ein Museum in Altenbeken, in dem vornehmlich Exponate aus der Zeit gezeigt werden, als in Altenbeken die Eisengewinnung und -verarbeitung von Bedeutung war. Ausgestellt sind insbesondere kunstvolle Öfen und Ofen- und Herdplatten aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Darüber hinaus hat sich das Egge-Museum einen Namen als Kleinkunstbühne gemacht und zieht zu den einzelnen Veranstaltungen Besucher aus der dem Kreis Paderborn und den Nachbarkreisen an.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
    • V (35.3 km)

  • Eiche Borlinghausen
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    Viele Armeen, sagen die Bewohner von Borlinghausen, habe die alte Eiche von Borlinghausen schon vorüberziehen sehen. Nach der Sage soll der im Volksmund „Dicke Eiche“ genannte Baum vor über 1000 Jahren von Karl dem Großen gepflanzt worden sein. Es handelt sich bei dem Baum um eine Stieleiche. Durch den Verlust des Kernholzes ist er in zwei Schäfte geteilt, die von Eisenstäben und Mauerwerk zusammengehalten werden. Der Stammumfang beträgt 11 m. Damit ist dieser Baum die mit Abstand stärkste und vermutlich älteste Eiche Westfalens. Heute erzählt die Eiche den friedlichen Wanderern als Zeitzeuge von der regionalen Klimageschichte. Gepflanzt wurde sie während der Mittelalterlichen Warmzeit. Diese Periode vergleichsweise milden Klimas, in der auch das Kloster Hardehausen gegründet wurde und zu wirtschaftlicher Bedeutung aufstieg, dauerte vom 9. bis in das 14. Jahrhundert. In den mitteleuropäischen Wäldern gab es damals deutlich mehr wärmeliebende Baumarten wie Linde oder Eiche.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Eiserner Anton
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    Eigentlich auf den Namen Bismarckturm getauft, ist dieser östlich von Bielefeld liegende Aussichtsturm auch als „Eiserner Anton“ bekannt. Im 1895 errichtet und 2003 originalgetreu restauriert ist der Eiserne Anton einer der wenigen metallischen Bismarcktürme. Der Standort liegt auf dem 309 m hohen Ebberg am Hermannsweg. 42 Stufen führen auf die 8 m hohe Aussichtsplattform, die den Blick nach Norden und Süden über den Teutoburger Wald ermöglicht. Am Turm sind das Wappen der Grafschaft Ravensberg und die Jahreszahl "1895" angebracht. Die Sicht über die Stadt Bielefeld wird weitgehend durch den heutigen Baumbestand auf dem Ebberg versperrt.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • ErlebnisGradierwerk Bad Salzuflen
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    Bereits seit 1767 dienten Gradierwerke in Bad Salzuflen der Salzgewinnung. Die typischen Schwarzdornwände der Gradierwerke prägen das Stadtbild bis heute, allerdings dienen sie nun therapeutischen Zwecken. 2007 konnte das runderneuerte „ErlebnisGradierwerk“ seinen Betrieb aufnehmen. Damit ist das einmalige, T-förmig angelegte Gradierwerk-Ensemble Bad Salzuflens wieder hergestellt und funktionsfähig. Das von Grund auf neu erbaute Gradierwerk beherbergt eine Reihe von Besonderheiten, die die Anlage europaweit einmalig machen. Es wird nicht nur von außen, sondern auch von innen mit der aus 50 bis 1000 m Tiefe gewonnenen Sole berieselt. Ein Gang mit kleinen Ruhenischen führt in die Sole-Nebelkammer, in der eine besonders intensive Inhalation des belebenden Solenebels möglich ist. Dieser Solenebel gelangt mit einer Fülle von vitalisierenden Mikro-Partikeln in die Atemwege. Dadurch wird die Durchblutung der Lunge und den Sauerstofftransport ins Blut auf ganz natürliche Weise stimuliert. Eine Aussichtsplattform auf dem Gradierwerk bietet schöne Ausblicke auf Stadt und Kurpark.



  • Eselsbett
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    Ca. 3 km von Lichtenau-Hakenberg entfernt liegt das Naturschutzgebiet Eselsbett. Es handelt sich um ein knapp 12 Hektar großes Moorgebiet. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Eselsbett zum Abbau von Moor- und Heilerde freigegeben. Mit von einer Lokomotive gezogenen Loren wurde das abgebaute Moor geborgen. Anschließend wurde es zu Kureinrichtungen nach Bad Driburg transportiert. 1970 wurde das Eselsbett unter Naturschutz gestellt und der Moorabbau eingestellt. Das Naturschutzgebiet Eselsbett besteht aus verschiedenen Lebensräumen: feuchte bis nasse Grünlandflächen, einem Niedermoorbereich und einem Hochmoorbereich. Besondere floristische Bedeutung besitzt das Eselsbett durch die hohe Anzahl vorkommender und gefährdeter Gefäßpflanzen. Die Vielfalt der Standorte im Naturschutzgebiet „Eselsbett“ hat dazu ge¬führt, dass sich neben den bislang nachgewiesenen 258 Pflanzenarten auch eine sehr reiche Tierwelt ausbilden konnte, von denen einige Arten hoch spezialisiert und daher besonders gefährdet sind. Von den bislang 90 beobachteten Vogelarten sind in den Feuchtwiesen und im Moorkörper regelmäßig die Bekassine, die Rohrammer und der Wiesenpieper anzutreffen.

  • Externsteine
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    Die Externsteine, eine steil aus dem Boden ragende Felsgruppe, ist eine herausragende Sehenswürdigkeit des Naturparks. Es handelt sich um eine Gruppe von insgesamt 13 senkrecht aufragenden Felsen, von denen allerdings nur fünf frei stehen. Die übrigen „verstecken“ sich im angrenzenden Hang. Die Externsteine bestehen aus hartem Osningsandstein, der in der unteren Kreidezeit entstand und vor etwa 70 Millionen Jahren durch Bewegungen in der Erdkruste steil aufgefaltet wurde. Erosion hat das weichere Gestein mit der Zeit abgetragen und die härteren Felsen freigelegt. Die Externsteine haben die Menschen schon immer fasziniert. Unterhalb der Spitze des Turmfelsens hat man eine Höhenkapelle aus dem Stein gehauen. In den Grottenfelsen wurden einst drei verschiedene Räume hinein gemeißelt. Hier befindet sich mit dem Kreuzabnahmerelief die größte mittelalterliche Außenplastik nördlich der Alpen. Zwei der Felsen können über eingelassene Treppenstufen erklommen werden. Die Externsteine erreichen Sie am Wochenende mit dem Naturparkbus.




    PDFs:
    Um_Externsteine.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Extertaler Wasserfälle
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    Die Gemeinde Extertal liegt zwischen den Höhen des Weserberglandes und des Teutoburger Waldes. Das Flüsschen Exter, das bei Rinteln in die Weser mündet, gibt diesem Talraum seinen Namen. Hier im nordlippischen Bergland besteht das Gestein aus widerstandsfähigen Quarziten und Sandsteinen, welche die Zuflüsse der Exter in Stufen als Wasserfälle überwinden. Die höchste Stufe ist der Hollbach-Wasserfall (5 m) sowie der Rickbach-Fall bei Bremke (4 m). Gerade nach ergiebigen Niederschlägen oder während der Schneeschmelze bieten die Wasserfälle am Wanderweg „Patensteig“ bei Almena eine eindrucksvolle Vorstellung.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
    • P Patensteig (11.9 km)

  • Falkenburg
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    Die Falkenburg bei Detmold wurde um 1190 vom Edelherren Bernhard II. (1168 ­ 1196) und seinem Sohn Hermann II. errichtet. Hoch auf einem Bergkegel gelegen, ließ die sich nach allen Seiten verteidigen und diente Bernhard II. als Klammer seiner weit verstreuten Besitzungen, die sich vom Teutoburger Wald bis zur Weser erstreckten.  Obwohl Bernhard die Hoheitsrechte vom Sachsenherzog Heinrich des Löwen erhielt, löste der Bau zahlreiche Fehden und Auseinandersetzungen aus. Die Falkenburg wurde nie eingenommen. Selbst wenn mehr als 20.000 böhmische Söldner das Lipperland verheerten und ausplünderten blieb sie standhaft. So diente sie dann auch als Gefängnis für den mächtigen Herzog Heinrich von Braunschweig-Lüneburg, der zwischen Herbst 1404 und Frühjahr 1405 in Hand der lippischen Edelherren fiel. Der Untergang der Falkenburg begann 1453 mit einem Brand. Trotz Wiederaufbau verlor die Falkenburg an Bedeutung. Die Anlage verfiel und wurde zum Teil sogar für den Hausbau im benachbarten Ort Berlebeck abgetragen. Heute ist die Falkenburg eine Ruine und die älteste Landesfestung östlich des Teutoburger Waldes. Bedingt durch aktuelle archäologische Grabungen und aufgrund der Gefahr des Einsturzes ist der Zugang zur Falkenburg zurzeit nicht gestattet. Der Verein Falkenburg e.V. bietet jedoch öffentliche Führungen an (ggf. auf Anfrage).



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Fauler Jaeger
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    Vom Aussichtspunkt an der Ostkante der Karlsschanze erreicht man in wenigen Minuten auf schmalem verwachsenem Felsensteig den “Faulen Jäger": ein Sandsteinblock von 6 Meter Höhe und 24 Meter Umfang. Die eigenartige Form des Felsens hat zu vielerlei Mythen und Sagen angeregt. Nach dem Volksglauben ist dieser Block ein alter sächsischer Opferstein. Der Sage nach rührt der Name des Steins daher, dass sich hier ein sächsischer Wachtposten im Schlaf von einem fränkischen Krieger überrumpeln ließ.




    PDFs:
    Flyer_Willebadessen.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Foersterkreuz
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    Das Försterkreuz erzählt die Geschichte der beiden Förster Gieß und Steinsträter, die am 31.5.1880 von Wilderern ermordet wurden. Bevor er seinen Schusswunden erlag, schrieb Gieß mit seinem eigenen Blut den Namen eines der Mörder in sein Notizbuch. Joh. Ha. war bereits früher von ihm beim Wildern abgefasst worden und hatte gerade eine einjährige Zuchthausstrafe in Münster verbüßt. Gegen Gieß hatte er nach seiner Entlassung schwere Drohungen ausgestoßen. Die Greueltat an die beiden Männer löste eine Suchaktion in den Waldungen um Willebadessen aus, an der zunächst die Gendarmerie und die Schuljugend beteiligt war. Da die Suche aber ergebnislos blieb, beantragte der zuständige Landrat die Entsendung eines Jägerkommandos in Stärke von 120 Mann aus Bückeburg. Das Betreten der Wälder wurde nur noch mit Passierscheinen gestattet. Die Jäger hatten Anweisung, auf jedermann zu schießen, der auf Zuruf nicht sofort mit erhobenen Händen stehen, bliebe. Es herrschte ein regelrechter Ausnahmezustand um Willebadessen. Inzwischen waren die Täter nach Amerika zu entwischt, wo sie ein unrühmliches Ende gefunden haben sollen.




    PDFs:
    Flyer_Willebadessen.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Fürstenallee
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    Die Fürstenallee ist eine einzigartige Allee in der Gemeinde Schlangen. Über eine Länge von 2,5 km begleiten in einer Viererreihe mächtige Eichen und Buchen die historische Wegverbindung zwischen Paderborn und Detmold. Die gradlinige Fürstenallee wurde als prachtvolle Zufahrtsstraße zum Jagdschloss in Oesterholz-Haustenbeck zwischen 1725 und 1730 angelegt. Sie verbindet Schlangen mit Oesterholz, dem Kreuzkrug und schließlich der Gauseköte, der über steile Hügelkämme führenden Passtrasse in Richtung Detmold. Auf Grund der einzigartigen geradlinigen Anlage von alten Allee-Bäumen in Viererreihe ist die Fürstenallee ein wichtiges Natur- und Kulturdenkmal. Zurzeit finden an der Fürstenallee umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt. Viele Bäume sind aufgrund des stattlichen Alters abgestorben, krank oder stark geschwächt. Um den historischen Zustand der Doppelallee zu erhalten und für die Zukunft zu sichern, wird die schrittweise Restaurierung der Fürstenallee umgesetzt und nach historischem Vorbild wieder eine reine Stieleichenallee hergerichtet.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Galmeiveilchen
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    Der Boden im Naturschutzgebiet “Bleikuhle" enthält Reste von Schwermetallen und ist für gewöhnliche Pflanzen giftig. Die Arten der Galmei-Pflanzen, die nach einem schwermetallhaltigen Erz benannt sind, haben sich an diese Gifte im Boden angepasst; sie können allerdings nur noch auf stark schwermetallhaltigen Böden wachsen. Viele der Pflanzenarten in der Bleikuhle ­ Frühlingsmiere, Galmeigrasnelke, Galmeitäschelkraut, Hallersche Gänsekresse und Galmeitaubenkropf sind also sehr selten und gefährdet, weil sie nur an wenigen Stellen vorkommen. Einzigartig unter den Galmeipflanzen der Bleikuhle von Blankenrode ist jedoch das Galmeiveilchen, das von den Botanikern als Viola guestphalica bezeichnet wird. Von dieser Veilchenart gibt es weltweit nur das eine Vorkommen an der Bleikuhle in Blankenrode. Die Galmeiveilchen stehen - wie auch die anderen Galmeipflanzen der Bleikuhle - unter Naturschutz.




    PDFs:
    Flyer_Die_blaue_Blume_von_Blankenrode_01.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Gertrudskammer
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    Wenige Meter vom Faulen Jäger entfernt führt unterhalb des Felsens ein steiler Abstieg zur “Gertrudskammer", auch “Drudenhöhle" genannt, hinab. Die unterhalb eines Klippenhanges unter einer horizontal eingekerbten Felsnase gelegene Höhle oder Aushöhlung ist durch Verwitterung und Auswaschung des Osning-Sandsteins entstanden. Der Sage nach war die Höhle die Klause der Eremitin Gertrud; vielleicht aber auch ein sächsisches Naturheiligtum, das von der “Weisen Wala", einer Druidin bewohnt war.




    PDFs:
    Flyer_Willebadessen.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Gewässerökologischer Erlebnispfad
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    Bei dem gewässerökologischen Erlebnispfad handelt es sich nicht um einen “Lehrpfad" im klassischen Sinn. Als Leitthemen für den Erlebnispfad werden einzelne Arten der Flora und Fauna des Gewässers herausgegriffen, die aufgrund ihrer Position im Ökosystem und ihrer ökologischen Einnischung geeignete Beispiele bieten. Anhand von Einzelbeispielen lassen sich die Zusammenhänge im Ökosystem wesentlich einfacher und plakativer darstellen als durch rein theoretische Erklärungen. An den sieben Stationen des Pfades werden die “klassischen" Probleme der Gewässerökologie aufgegriffen; die Stationen orientieren sich dabei streng an den Gegebenheiten vor Ort. Auf abstrakte Erläuterungen, die sich nicht unmittelbar am Beispiel in der Natur nachvollziehen lassen, ist gänzlich verzichtet werden. An den Stationen befinden sich Objekte und Installationen, die eine Naturerfahrung direkt vor Ort und das spielerische Begreifen ökologischer Zusammenhänge ermöglichen.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Godelheimer Seen
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    Zwischen Höxter und Godelheim, direkt am Weserradweg, liegt eine Gruppe von reizvollen Kiesseen. Die Godelheimer Seen eignen sich sowohl für einen entspannenden Tag am Wasser als auch für sportliche Aktivitäten. Neben dem Badebereich gibt es Möglichkeiten zum Segeln, Surfen, Rudern und für Wasserski. Wer lieber am Ufer bleibt, kann entweder Angeln oder beim Beachvolleyball, Feldhockey, Boule oder Inlineskaten aktiv werden. Entspannung findet man am Strand oder man sitzt gemütlich auf der Seeterrasse des Restaurants. Bei entsprechenden Minusgraden im Winter werden die Seen auch zum Eislaufen genutzt. Einen besonders schönen Panoramablick auf die so genannte „Godelheimer Seenplatte“ und das Wesertal hat man vom benachbarten Ziegenberg aus.




    PDFs:
    Erlebnisgebiet_Taubenborn.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    • E 3 Erlesene Natur Tourentipp: Dem Wasserdrachen auf der Spur (12.9 km)

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Neues im Naturpark

06.09.10
Deutscher Wanderverband vergibt Gütesigel

Eggeweg als erster Wanderweg in Deutschland zum dritten Mal als Qualitätsweg ausgezeichnet

Termine

September - 2010
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Mittwoch, 01. September 2010
18:00 - Zwergstrauchheiden und Sandmagerrasen
Naturkundliche Exkursion ins Naturschutzgebiet „Moosheide“
Sonntag, 05. September 2010
09:30 - Das Land ist hell und weit…
Pilgernd durch das Jahr
10:00 - Mäusebussard, Turmfalke und Rotmilan
Greifvogel-Exkursion über das Sintfeld zwischen Hegensdorf und Meerhof
14:30 - Försterwanderungen in Kooperation mit dem Kloster Dalheim
Information zur Waldwirtschaft und zur Forstgeschichte
Sonntag, 19. September 2010
14:00 - Für Kinder von 6 bis 9 Jahren
Mit Märchen die Natur erleben
Mittwoch, 29. September 2010

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Naturparkkarte (Reliefkartografie Gunter Kaiser)
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