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Sehenswürdigkeiten im Naturpark

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Wegepunkte (174):
  • Adlerwarte Berlebeck
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    Die Adlerwarte, eine der artenreichsten Greifvogelstationen in Deutschland, ist eine Einrichtung der Stadt Detmold. Regelmäßig werden imposante Freiflugvorführungen angeboten, wobei für Zuschauer 160 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Ein Lehr- und Informationszentrum über Greifvögel und Falknerei mit Wissenswertem zu den vielfältigen Aufgaben der Adlerwarte ist mit im Angebot. Die Adlerwarte Berlebeck ist zudem engagiert im Artenschutz bedrohter Greifvögel.
    Die Anlage ist nach dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand eingerichtet und bietet derzeit 180 Tieren aus verschiedenen Greifvogelarten eine Bleibe. Einen besonders hohen Stellenwert hat mittlerweile die Pflege und Auswilderung von verletzten heimischen Greifvögeln. Durchschnittlich nimmt die Adlerwarte im Jahr 100 bis 130 kranke oder verletzte Greifvögel auf. Die Adlerwarte bietet Programm für die ganze Familie: eine Panoramaterrasse, ein großes Spielgelände und das Freigehege mit seinen Skuddenschafen sowie ein Lehr- und Info-Zentrum mit einem Klassenzimmer der ganz anderen Art. Die Adlerwarte ist von Mitte Februar bis Mitte November täglich geöffnet. www.adlerwarte-berlebeck.de Die Adlerwarte ist mit dem Naturparkbus über die Haltestelle "Forelle" erreichbar.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Alt-Sternberg
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    Auf dem Mühlenberg in Dörentrup liegt die Burgruine „Alt-Sternberg“. Die Ruine befindet sich ca. 2 Kilometer nördlich der noch heute existierenden Burg Sternberg. „Alt-Sternberg“ wurde im Jahr 1150 errichtet und bereits wenig später im frühen 13. Jahrhundert wieder aufgegeben. Die alte Wallanlage, deren Ringgräben noch heute zu sehen sind, gilt als Vorläufer der Burg Sternberg. Eine Zeit lang wurden sowohl die alte Burg Sternberg, als auch die neue Burg gleichzeitig genutzt. Der Extertaler Wanderweg A7 führt auf seiner 3,5km langen Tour an der alten Anlage vorbei.

  • Alte Eisenbahn Willebadessen
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    In den Wäldern des Eggekamms zwischen Willebadessen und Lichtenau liegt die Schlucht der „Alten Eisenbahn“. Mit ihren schroffen Klippen und dunklen Tümpeln wirkt sie wildromantisch wie eine Gebirgsklamm. Der Name weist allerdings darauf hin – hier handelt es sich nicht um eine in Jahrmillionen entstandene Schlucht, sondern um eine verlassene Großbaustelle. Das unter Natur- und Denkmalschutz stehende Gebiet „Alte Eisenbahn“ ist eine Bauruine aus der Zeit von 1847/48. Die Köln-Minden-Thüringische-Verbindungs-Eisenbahn-Gesellschaft wollte mit einem Eisenbahntunnel die Bahnstrecke Hamm – Warburg durch das Eggegebirge führen. Durch den finanziellen Ruin der Gesellschaft unvollendet und nach Änderung der Streckenführung überflüssig, lag der bereits zu einem Drittel fertiggestellte Eisenbahntunnel brach. Eine neue Linienführung und der Bau des Altenbekener Eisenbahnviadukts machten den Weiterbau überflüssig. Zum Schutz vor Gefahren wurde der Tunnel später gesprengt. Gut sichtbar sind heute noch der schroffe, wassergefüllte Einschnitt der Tunnelzufahrten.




    PDFs:
    Flyer_Eisenbahn.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Archaeologischer Erlebnispfad Toensberg
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    Im Osten des langgestreckten Tönsbergrückens findet sich ein sehenswertes Bodendenkmal - die deutlich erkennbaren Reste einer vorgeschichtlichen Wallburg. Nach den Ergebnissen der archäologischen Ausgrabungen auf dem Tönsberg wurde vom Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen und vom Naturpark ein kurzer archäologischer Erlebnisweg eingerichtet, der zu den markantesten Stellen der Anlage führt. Die Einzelheiten der Wehranlage werden mit Hilfe von illustrierten Tafeln erläutert. Eine Rekonstruktion der Tönsberg-Befestigung ist im Lippischen Landesmuseum in Detmold zu besichtigen.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Archaeologisches Freilichtmuseum
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    Im Archäologischen Freilichtmuseum in Oerlinghausen wird auf ca. 1,5 ha Fläche Vorgeschichte lebendig gemacht. Der Wandel der Lebens-, Siedlungs-, und Wirtschaftsformen von ca. 10.000 vor Chr. bis zum 7. Jahrhundert nach Christus wird in mehreren Baugruppen dargestellt. Vom Sommerlager eiszeitlicher Rentierjäger bis zur frühmittelalterlichen Hofanlage erhält man in sechs großen Baugruppen einen Eindruck vom prähistorischen Alltag. In Versuchsgärten wird das Verhältnis der Menschen zur Umwelt ihrer Zeit erfahrbar und in speziellen Gehegen werden mittelalterliche Weideschweine und Ziegen gehalten. Für Kinder und Jugendliche, aber auch interessierte Erwachsene gibt es zahlreiche museumspraktische Übungen zur- und frühgeschichtlichen Themen. Ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen, Vorführungen und Aktionen, wie beispielsweise Bogenschießen, Schmieden und Töpfern, erwartet die Besucher. www.afm-oerlinghausen.de




    PDFs:
    Flyer_Toensberg_NEU.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Archäologischer Erlebnispfad Oesterholz
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    Schon bei seiner Einrichtung 1982 wurde der Erlebnispfad in Oesterholz-Haustenbeck als eine bedeutsame Präsentation von Bodendenkmälern und archäologischen Ausgrabungen in der freien Natur gewürdigt. In 2001 wurde vom Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge, dem Lippischen Landesmuseum und mit Hilfe des Heimatvereins Oesterholz-Haustenbeck der Erlebnispfad verwirklicht. Der Rundweg führt über ein bronzezeitliches Hügelgräberfeld mit mehr als 400 Grabhügeln. Zahlreiche der 10 untersuchten Grabhügel sind heute kaum noch sichtbar. Einige erkennbare Grabstellen und zwei nachgebildete Hügelgräber sind mit Hinweistafeln und Installationen versehen, die einen Einblick in die Archäologie bronzezeitlicher Bestattungen ermöglichen.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Basaltkegel Hüssenberg
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    Im Südwesten von Eissen in der Warburger Börde erhebt sich ein etwa 250 m hoher Vulkanberg, der Hüssenberg.

  • Bauernburg Stapelage
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    In früheren, unsicheren Zeiten gab es auf manchen Höfen feste Gebäude, in denen die wertvollsten Güter, wie z.B. das Korn bewahrt werden konnten. Bei drohender Gefahr zogen auch die Bewohner des Hofes dort ein. Eine solche “Bauernburg" befindet sich in Stapelage nordöstlich der Kirche auf den Gelände des ehemaligen Pfarrhofes. Sie ist das älteste profane Gebäude Stapelages und stammt möglicherweise aus dem 12. Jahrhundert. Die Mauern der Bauernburg sind aus Bruchstein und etwa 70 cm dick; der Grundriss des Gebäudes misst ca. 5 x 7m. An der Ostseite ist in die Außenmauer ein Kamin eingebaut. An diesen Kamin ist auch der Backofen angeschlossen, der an der Ostseite an die Bauernburg angebaut ist.




    PDFs:
    Wandern_in_Lage_Hoerste.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
    • Hörste
      Zwischen Hörste und Stapelage
  • Baumhaus Neuenbeken
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    Das Baumhaus Neuenbeken befindet sich ortsnah in einem alten Buchen- und Eichenhang. Es ist in einer Höhe von 2,5 bis 7,5 m an mehreren Bäumen aufgehängt bzw. steht auf einigen Stelzen. Das beheizbare Baumhaus wird als "grünes" Klassenzimmer für den Naturkundeunterricht genutzt. Buchbare Angebote für Gruppen bietet die Paderborner Naturschule an.  Das Baumhaus wurde unter der Federführung der "Arbeitsgemeinschaft der Vereine Neuenbeken" errichtet; Bauherr war die Neuenbekener Abteilung des Eggegebirgsvereins. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln der NRW Stiftung.




    PDFs:
    Flyer_Neuenbeken.pdf

  • Bierbaums Nagel
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    Bierbaum war der Name des Besitzers eines Rittergutes in Borlinghausen, der den Aussichtsturm „Bierbaums Nagel“ 1849 auf der Höhe der Egge als Geschenk an seine Gemahlin errichten ließ, die aus Kassel stammte und sehr unter Heimweh litt. Vom Nagel aus sollte sie Gelegenheit haben, das Wahrzeichen ihrer geliebten Heimatstadt, das Herkulesdenkmal auf der Wilhelmshöhe, sehen zu können. Der in Naturstein auf einer Lichtung errichtete Turm bietet tatsächlich eine lohnende Fernsicht auf den Desenberg in der Warburger Börde, den Köterberg und den Sendemast Zierenberg im Habichtswald. Ob Frau Bierbaum auf diese Weise von ihrem Heimweh geheilt werden konnte, ist nicht überliefert. Der Aussichtturm konnte mit Mitteln der Nordrhein-Westfalen-Stiftung restauriert werden und ist seitdem wieder begehbar.



    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.
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    Die Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V. ist der kompetente Ansprechpartner für die fachliche Betreuung von Schutzgebieten im Kreis Paderborn und in der Senne. Wissenschaftliche Untersuchungen, praktische Landschaftspflege und Öffentlichkeitsarbeit sind die drei Säulen der Stationsarbeit. Hauptaufgabe der Biologischen Station Kreis Paderborn - Senne ist die Betreuung von Naturschutzgebieten, FFH- und Vogelschutzgebieten im Kreis Paderborn und im Landschaftsraum Senne in den Kreisen Gütersloh und Lippe sowie in der kreisfreien Stadt Bielefeld. Die Betreuung erfolgt in enger Abstimmung mit den unteren Landschaftsbehörden und mit dem Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Bezirksregierung Detmold. www.bs-paderborn-senne.de



  • Biologische Station Lippe
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    Hauptaufgaben der Biologischen Station Lippe sind die Schutzgebietsbetreuung, der Artenschutz, wissenschaftliche und beratende Tätigkeiten sowie die praktische Umsetzung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Im Rahmen der Schutzgebietsbetreuung setzt die Biologische Station zur Pflege ökologische wertvoller Biotope eine Herde von Skudden-Schafen ein. Projekte befassen sich in der Regel mit dem Schutz bestimmter Arten oder werden für besondere Anliegen im Auftrag von Kreis Lippe und Landesverband Lippe bearbeitet. Die Naturschutzbildung ist eine weitere Säule der Arbeit. Sie bezieht auf das vermitteln von Wissen über die Schutzgebiete und das Naturerleben von Kindern- und Erwachsenen. Sitz der Biologischen Station Lippe ist die ehemalige Bergescheune der Domäne in Schieder. Mit 75 m ist sie das längste Scheuengebäude in Lippe. Hier wurde früher das Getreide am Halm „geborgen“ bevor es im Winter gedroschen und ins Kornhaus verlagert wurde. Der ursprünglich vom Kloster Blomberg angelegte Komplex war als Domäne von 1533 bis 1918 im Besitz der Lippischen Fürsten. 1919 wurde die Domäne durch den Domanialvertrag dem Freistaat Lippe übertragen. Seit 1949 gehört sie dem Landesverbandes Lippe. Zwischen 1994 und 1996 fand der Umbau des vorderen Scheunenteils zu modernen Büro- und Tagungsräumen statt. www.biologischestationlippe.de



    Wanderwege zu diesem Punkt:
    • M Mörth Rundweg (15 km)

  • Bismarckturm bei Höxter
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    Der damalige Höxteraner Bürgermeister Leisnering hatte im Jahr 1899 die Idee zum Bau eines Bismarckturmes nahe Höxter. Vorher stand an gleicher Stelle am Rande des Ziegenberges die Bosseborner Warte. Entworfen wurde der neoromanische Turm von Stadtbauassistenten Freudenberg, der einen 13 m hohen Zinnenturm inkl. Erkertürmchen mit naturverschieferter Turmkappe erdachte. Über eine Sandsteintreppe mit 39 Stufen gelangt man zur Zinnenaussichtsplattform mit elf Zinnen. Der 1990 sanierte Turm ist ganzjährig geöffnet (Hinweisschild ist angebracht). Der Weg zum Turm ist nicht ausgeschildert.



  • Bleikuhle Blankenrode
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    Von den Halden der Blankenroder Bleikuhle schaut man weit über die bewaldeten Höhen des benachbarten Sauerlandes. Als vor vielen Millionen Jahren durch Bewegungen in der Erdoberfläche das heutige Sauerland als Rumpffläche eines alten Faltengebirges emporgehoben wurde, entstand hier in der Erdkruste ein Riss, der sogenannte “Westheimer Abbruch". Im Laufe der letzten 70 Millionen Jahre formte das abfließende Wasser aus der Rumpffläche die Berge und Täler des Sauerlandes, wie wir sie heute sehen. Während dieser Zeit brachten heiße Tiefengewässer und Dämpfe aus dem Erdinneren in den Rissen und Spalten des Westheimer Abbruchs Mineralien nach oben. Es bildeten sich Erzkristalle verschiedenster Art, oftmals dicht unter der Erdoberfläche. Erst in den letzten Jahrtausenden der Erdgeschichte kamen die Menschen und gruben Erze aus der Erde, um sie zu verhütten. Vor etwa 500 Jahren wurde man auch an dieser Bruchzone des Sauerlandes bei Blankenrode fündig. Zunächst schürfte man wohl nach Silbererzen. Später wurden dann Bleiglanz und Galmei, ein kohlen- und kieselsäurehaltiges Zinkerz, abgebaut. So entstand der alte Tagebau der Bleikuhle. Die heute noch zu findenden verstürzten Stollen und Schächte stammen aus der Zeit zwischen 1925 und 1927, als der Bergbau hier noch einmal florierte. Das Besondere an diesem Ort ist seine an die schwermetallhaltigen Böden angepasste Pflanzenwelt. Wegen der außergewöhnlichen Bodenzusammensetzung haben sich hier sehr seltene Pflanzenarten angesiedelt: Galmei-Grasnelke, Hallersche Gänsekresse, Galmeitaubenkropf und Galmeitäschelkraut. Einzigartig unter den Schwermetallpflanzen Blankenrodes ist jedoch das blauviolette Galmeiveilchen, das weltweit nur an diesem Standort vorkommt.




    PDFs:
    Flyer_Die_blaue_Blume_von_Blankenrode.pdf

    Wanderwege zu diesem Punkt:
    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Buche im Krähenholz
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    Die nahezu unbekannte mehrstämmige Buche im Krähenholz bei Barntrup / Wierborn  hat einen Umfang von etwa 6 m. Interessant an den Baum ist eine Herzschnitzerei in schwindelerregender Höhe (in den 70 Jahren groß in Mode) Die Initialen sind leider nicht mehr zu entziffern, sodaß der Schnitzer unbekannt bleibt.

    Nahe des Baumes, schlug am 28 Mai 1886 ein Meteorit ein. - Ein Bürger und Ackerwirt aus Barntrup ging ins Krähenholz, um Wasser zu holen. Plötzlich hörte er ein mehr- maliges Knallen, gefolgt von donnerartigen Getöse. Unmittelbar darauf fiel ein kleiner Stein durch das Geäst zu Boden. Bei diesem Meteoriten handelt es sich um einen 17.3 g schweren Amphoteriten. Es war zu jener Zeit der kleinste in Deutschland gefundene Himmelskörper. Er wurde dem Museum zu Detmold geschenkt. Quelle: www.teutoburger-maerchen-wald.de/html/uralte_baume.html

  • Buddenberg Aboretum
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    Das Buddenberg-Arboretum wurde in den Jahren 1965–66 auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Kur- und Verkehrsvereins Adolf Buddenberg angelegt und trägt ihm zu Ehren seinen Namen. Viele Jahre geriet die bemerkenswerte Anlage in Vergessenheit; seit einigen Jahren wird sie nun durch den Forstbetrieb der Stadt Bad Driburg in Stand gesetzt und gepflegt und ist unter den Parkanlagen der Stadt noch der Geheimtipp für Kenner. Der 10 ha große Park präsentiert seinen Besuchern mehr als 200 Baum- und Straucharten aus aller Welt. Von den botanischen Raritäten, die hier zu sehen sind, ist der aus China stammende Taschentuchbaum (Davidia involucrata) ein besonderes Highlight. Zu seiner Blütezeit Anfang Mai wirkt der Baum wie mit Tausenden weißen Taschentüchern behängt; das sind die Hochblätter, die die kugeligen, dunkelroten Blüten umgeben. Im Herbst trägt der seltene Baum Früchte, die wie winzige gelbgrüne Kürbisse an langen roten Stielen aussehen. Japanische Flügelnuss, viele Ahorn-Arten, Federbuschstrauch und eine umfangreiche Kollektion von Zierapfel-Sorten, die zu einer kleinen Obstwiese zusammengestellt sind, ergänzen die Sammlung. Über die Wiesenflächen unter den Bäumen führen verschlungene Wege hindurch, damit man die vielen verschiedenen Blätter, Blüten und Früchteberühren und fotografieren kann. Drei Hütten bieten Schutz bei einem Regenschauer und Platz für eine Rast im Park. Eine von ihnen trägt ein interessantes, begrüntes Dach, dessen Schattenseite mit Schnittlauch bewachsen ist – eine praktische Angelegenheit beim Picknick! Von den Aussichtspunkten hat man einen wunderschönen Blick auf Bad Driburg mit der Kirche St. Peter und Paul im Stadtkern.Im nordöstlichen Bereich des Parks liegt ein bronzezeitliches Gräberfeld mit zwanzig Hügelgräbern.




    PDFs:
    Flyer_Das_Buddenberg_Arboretum.pdf

  • Burenlinde
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    Die unscheinbare Burenlinde wurde zur Zeit der Burenkriege in Südafrika um 1900 aus Begeisterung für das Unabhängigkeitsbestreben der Buren vom damaligen Forstmeister an der Stelle gepflanzt, wo die Seiferdune auf den alten Stadtweg trifft. In den domkapitularischen Akten des Bistums Paderborn wird um 1727 an gleicher Stelle eine "Baurenlinde" erwähnt, die wohl auf ein einräumiges Haus, einen Saalbau, hinweist, der hier an der Stelle eines älteren Hofes gestanden haben kann.

    Wanderwege zu diesem Punkt:
  • Burg Dringenberg
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    Im Tal der Öse, unweit von Bad Driburg, erhebt sich die Höhenburg Dringenberg. Die Erbauung auf dem gut 300 Meter hohen Bergkegel in den Jahren 1318-1323 verdankt sie dem Paderborner Fürstbischof Bernhard V. zur Lippe. Bis ins 19. Jahrhundert diente die Burg als Sommerresidenz der Paderborner Bischöfe. Es handelt sich um eine unregelmäßig viereckige Ringmaueranlage, die auch als Mantelburg bezeichnet wird. Charakteristisch sind ein Wehrturm im Nordwesten, die Wehrmauer und ein großer Innenhof. Nach Osten und Süden umgibt sie ein breiter Burggraben. Ein Blickfang der Burg ist das zweigeschossige Torhaus aus dem Jahre 1488/89. Der in harter Fronarbeit gegrabene, 40 Meter tiefe Ziehbrunnen im Innenhof ist eine weitere Besonderheit. Im dreißigjährigen Krieg (1646) wurde die Burg zerstört. Nach dem Krieg baute Bischof Adolf v.d. Recke die Burg wieder auf. Der rechte Flügel wurde nur notdürftig wiederhergestellt, zum Burghof hin als Fachwerkbau. 1710 bis 1712 erfolgten die letzten größeren Umbauten an der Burg, veranlasst von Fürstbischof Franz-Arnold Freiherr Wolff-Metternich zur Gracht, der den Westflügel fertig stellen ließ. In der Burg sind heute unter anderem ein Brauhaus, mehrere Heimatstuben mit Wohnungseinrichtungen aus der Zeit um die Jahrhundertwende und eine Amtsstube zu besichtigen. Darüber hinaus beherbergt die Burg ein naturkundliches Museum. Wechselnde Kunstausstellungen komplettieren das Angebot für Besucher.




    PDFs:
    Flyer_Dringenberg.pdf

    Ausgangspunkte für Ihren Besuch:
  • Burg Herstelle
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    Die Burg Herstelle liegt im „Dreiländereck“ an den Grenzen von Nordrhein Westfalen, Hessen und Niedersachsen, unweit der Weser-Enge zwischen Hessischen und Hannoverschen Klippen. Die Burg wurde erstmals 1292 urkundlich erwähnt. Die Burg wurde jedoch 1464 und erneut während des 30jährigen Krieges durch Feuer zerstört. Das heutige Burggebäude entstand in den Jahren 1826 – 1832 und wurde als Herrensitz erbaut. Bekannte Persönlichkeiten wie Annette von Droste Hülshoff und die Gebrüder Grimm verweilten oft und gerne in der Burg. Die Geschichte des Ortes Herstelles war auch immer eng mit der Binnenschifffahrt verbunden. Der 1928 gegründete Hersteller Schifferverein ist heute wie damals etwas Besonderes. Man findet derartige Vereine nur in vier weiteren Orten an der Oberweser.



  • Burg Sternberg
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    Die Burg Sternberg liegt in 315 Meter Höhe auf einem Vorsprung des Dörenberges. Sie bietet einen Ausblick über das Lipperland bis zum Teutoburger Wald. Als Vorläufer Burg gilt die etwa 1,5 Kilometer nordöstlich gelegene Burgruine „Alt-Sternberg“, die bereits im 12. Jahrhundert genutzt wurde. Urkundlich belegt ist der Besitz der Burg durch Heinrich Graf von Sternberg für das Jahr 1252. 1405 fielen Burg und Grafschaft Sternberg an die Edelherren zu Lippe, in deren endgültigen Besitz sie im Jahre 1788 überging. Die Fürsten zu Lippe führten seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfangreiche Erweiterungsbauten durch, sie errichteten den Südturm und gestalteten den Nordturm in seiner heutige Form um. Aufgrund ihrer einzigartigen Lage und ihres historischen Ambientes hat sich die Burg Sternberg in den letzten Jahren zu einem bevorzugten Veranstaltungsort für kulturelle und feierliche Anlässe entwickelt, welcher durch die Qualität des Angebotes und den regen Zuspruch des Publikums den Vergleich mit anderen Orten gleicher Güte nicht scheuen muss.



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Neues im Naturpark

15.07.10
Wildkirsche & Co

Neue Ausstellung im Waldinformationszentrum Hammerhof

Termine

Juli - 2010
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Samstag, 03. Juli 2010
15:00 - Auf Tour durch die Natur
Naturerlebnis barrierefrei für rollstuhlfahrende Naturentdecker von 6 -10 Jahren
Sonntag, 04. Juli 2010
14:30 - Försterwanderungen in Kooperation mit dem Kloster Dalheim
Information zur Waldwirtschaft und zur Forstgeschichte
Samstag, 10. Juli 2010
11:00 - „Erlesene Natur“: Schmetterlingspfad in Willebadessen wird eröffnet
Mit dem Flügelschlag des Bläulings - Im Reich der Schmetterlinge
14:00 - Wege durch die Natur
Wilhelmsburg, Schloß Iggenhausen und Waddenhauser See in Lage.
Mittwoch, 28. Juli 2010
10:00 - Am Anfang war …? Und heute?
Von der Schöpfung bis zur Nutzung
Freitag, 30. Juli 2010

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Naturparkkarte (Reliefkartografie Gunter Kaiser)
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