Tierstimmen im Naturpark 

Im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge kannst du viele besondere Tierstimmen hören. Hier haben wir für dich eine kleine Auswahl zusammen gestellt. 
Viel Freude beim Entdecken und Lauschen:

Eichhörnchen

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Skizze Eichhörnchen
© Sonja Schadwinkel

Eichhörnchen leben häufig in Gärten mit alten, größeren Bäumen. Ihre kugeligen Nester in den Baumkronen heißen Kobel. Eichhörnchen sind ganzjährig aktiv und ernähren sich aus ihren angelegten Vorräten. Dabei vergessen sie immer mal einige Verstecke. Wenn das Eichhörnchen erregt ist, wird es laut.

Erdkröte

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Skizze Erdkröte
© Sonja Schadwinkel

Sobald es etwas wärmer wird, deuten sich die großen Krötenwanderungen an. Jetzt wollen gefühlt alle Erdkröten gleichzeitig von ihren Winterunterschlüpfen zu den Tümpeln ihrer Geburt gelangen. Amphibienschutzzäune helfen hier, dass dies sicher gelingt. Erdkröten sind nachtaktiv und leben versteckt in Wäldern und auf Wiesen. 

Heckenbraunelle

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Skizze Heckenbraunelle
© Sonja Schadwinkel

Die Heckenbraunelle liebt das Dickicht. Ihr Nest baut sie meist in Bodennähe, in dichtem Gebüsch. Die Vögel, die bei uns im Sommer leben, ziehen im Winter in den Mittelmeerraum. Die weiter im Norden lebenden Vögel überwintern bei uns. Der feine Gesang der Heckenbraunelle erinnert manche an das Klirren eines Schlüsselbundes.

Igel

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Skizze Igel
© Sonja Schadwinkel

Die nachtaktiven Igel ernähren sich vorwiegend von Insekten, Würmern, Asseln und manchmal Schnecken. Tagsüber verstecken sie sich in Laubhaufen oder unter Sträuchern und schützen sich mithilfe ihrer 5.000 - 7.000 Stacheln, die bei Gefahr Angreifern gezeigt wird. Ihre Stimme ist ganz besonders. 

Mönchsgrasmücke

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Skizze Mönchsgrasmücke
© Sonja Schadwinkel

Mönchsgrasmücken sind ubiquitär in Wäldern und Parks verbreitet, aber oft kaum zu sehen, aber gut zu hören. Je kleiner der Vogel desto lauter oft der Gesang! 

Reh

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Skizze Reh
© Sonja Schadwinkel

Rehe gelten als Kulturfolger und haben zusätzlich zu Wäldern auch das Offenland als Lebensraum für sich entdeckt. Die dämmerungsaktiven Tiere laufen, springen und schwimmen sehr gut. In dichter Vegetation können Rehe ihre geruchlosen Kitze, sehr gut verstecken. Die Stimme eines Rehs klingt wie ein kurzes Bellen, wenn es sich erschreckt. 

Rotfuchs

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Skizze Rotfuchs
© Sonja Schadwinkel

Der Fuchs ist ein Sinneswunder: er hat einen hervorragenden Geruchssinn, kann gut hören und auch als dämmerungsaktives Tier sehr gut sehen. Füchse sind Allesfresser. Zur Aufzucht der Jungen sucht sich die Füchsin einen unterirdischen Bau – manchmal als unordentliche Untermieter in einem Dachsbau. Füchse erzeugen verschiedene Laute: häufig ein heiseres Bellen, manchmal auch ein Schreien und „Jammern“.

Rotmilan

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Skizze Rotmilan
© Sonja Schadwinkel

Kreisen Rotmilane in der Luft, ist der Frühling in Sicht. Abwechslungsreiche Kulturlandschaften sind der bevorzugte Lebensraum dieses markanten Zugvogels. Über die Hälfte aller weltweiten Rotmilane leben während der Brutzeit in Deutschland, so dass das Land einen besonderen Schutzauftrag für diese Art haben. 

Siebenschläfer

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Skizze Siebenschläfer
© Sonja Schadwinkel

Bei Siebenschläfern ist der Name Programm: sie verschlafen einen Großteil ihres Lebens. Die kleinen Räuber bauen ihre Nester in Baumhöhlen und gehen ausschließlich nachts jagen. Die Stimme des Siebenschläfers klingt wie ein lautes Summen, Quieken und Fiepen.

Steinmarder

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Skizze Steinmarder
© Sonja Schadwinkel

Auch der Steinmarder gilt als Kulturfolger, der sich sowohl in Wäldern als auch offenen Landschaften wohlfühlt. Als ausgezeichneter Jäger und Eierdieb sind weder Hühner noch ihr Gelege vor ihm sicher. Sein Fauchen und Knurren ist nachts häufig zu hören.