Parkanlagen Bad Lippspringe

Parkanlagen Bad Lippspringe

Charakteristisch für den am Südwestrand des Teutoburger Waldes gelegenen Kurort sind die Fluss- und Heilquellen, an denen auch die Parkanlagen des Ortes liegen. Der 1841 im Stil eines Landschaftsgartens an der Lippequelle angelegte Arminiuspark wurde anlässlich der REGIONALE 2000 neu gestaltet. Zu den eindrucksvollen Naturdenkmälern gehört der alte Baumbestand im Nordteil des Geländes. Dort finden sich zum Beispiel eine Korkeiche, ein Ginkgo und ein Trompetenbaum. Große Nebelsprüher auf der Kurparkwiese unterstreichen die Spezialisierung des Kurortes auf die Allergie-Behandlung.

Im nördlichen Anschluss an den Arminiuspark entstand um 1894 der ca. 2,5 ha große Jordanpark mit seinem waldartigen Gehölzbestand. Unter hohen Bäumen entspringt mitten im Park der Namen gebende Jordan.

Nördlich des Stadtzentrums entstand in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts der Kaiser-Karls-Park, dessen Vorbild die neobarocken Kurparks der Jahrhundertwende waren. Den besonderen Reiz machen die prachtvoll bepflanzten Blumen- und Staudenrabatten sowie die zahlreichen Fontänenbrunnen aus. Höhepunkt ist die bei Dunkelheit illuminierte Wasserfontäne im Zentrum des Parks. Die hier 1962 erbohrte Martinusquelle zählt mit 3.000 Litern pro Minute zu den am stärksten schüttenden Heilquellen in Westdeutschland. Unmittelbar in den Park schließt sich der etwa 200 ha große Kurwald an.

Ganzjährig geöffnet; freier Eintritt im Arminius- und Jordanpark, 1,50 Euro im Kaiser-Karls-Park

Quelle: www.garten-landschaft-owl.de

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