Hörmuseum Stadtwüstung Blankenrode

Es tut sich was um die Stadtwüstung Blankerode…

Im Zuge des Projektes „KinderErlebniswelt Natur“ wird im Kreis Paderborn die mittelalterliche Stadt Blankenrode akustisch erlebbar! Auch wenn vor Ort davon noch nicht viel zu sehen ist, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für dieses einzigartige Erlebnis, das vor allem Familien mit Kindern ansprechen soll.

Doch was läuft denn gerade im Hintergrund?

Das Konzept steht und macht mit der Storyline „Der letzte Tag in der Stadt Blankenrode“ neugierig auf mehr…! Doch ein bisschen Geduld muss Klein & Groß noch aufbringen – die Eröffnung des Hörmuseums Blankenrode ist erst für Ende Mai 2019 geplant.

Aber große Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus…

An zwölf Orten werden die Besucher ins tiefste Mittelalter abtauchen – genauer in das Jahr 1390 als die Stadt Blankenrode aufgegeben wurde und wüst fiel. „Die Wüstwerdung ist auch aus heutiger Sicht noch eine spannende, nicht vollkommen geklärte historische Begebenheit“, so der Konzeptentwickler und Archäologe Dr. Georg Eggenstein. Wüstwerdung bedeutet, dass eine Siedlung oder eine Stadt aufgegeben oder verlassen wurde.

Agnes und Konrad, zwei Kinder aus der alten Stadt Blankenrode, werden die Besucher auf die besondere museale Erlebnis-Reise mitnehmen, untermalt von jeweils zum Ort passenden, typischen Geräuschen. So werden das Hämmern eines Schmiedes, Pferdehufgeklapper, Marktgeschrei den Besuchern dabei helfen, sich das Leben vor über 600 Jahren vorzustellen, auch wenn von der Stadt an sich nur noch Wallanlagen zu erkennen sind.

Hinter Agnes und Konrad stecken Hannah und Luca, die Sieger des diesjährigen Dortmunder Vorlesewettbewerbs. Mit viel Engagement und Spaß haben sie gerade den zwölf Sequenzen des Hörmuseums Blankenrode Leben eingehaucht.

Vorbereitung ist das A und O

Aller Anfang ist schwer

Volle Konzentration am Mikrofon

Mit Spaß dabei: Luca und Hannah
Fotos: © Marder